BSc Propaedeutikum
Propädeutikum Biologische Psychologie und Kognitive Neurowissenschaft (BPCN) 
 
BSC BPSY-507 
 
Das Propädeutikum dient der Vorbereitung auf eine Bachelorarbeit in der Abteilung. Eine erfolgreiche Teilnahme am Propädeutikum garantiert eine Anschlussbetreuung der Bachelorarbeit in der Abteilung. Dieses dient zur Vermittlung der Kernkompetenzen, die für die schnelle und erfolgreiche Durchführung der Bachelorarbeit nötig sind. Neben grundlegenden Kompetenzen, wie der Literaturrecherche und dem wissenschaftlichen Schreiben, sind die relevanten Kenntnisse und Fähigkeiten, die im Propädeutikum erworben werden sollen, abhängig vom Thema, das Sie bearbeiten wollen. Schwerpunkt der Arbeiten ist also die Entwicklung von Überlegungen hinsichtlich einer realisierbaren Studie und der Erwerb von methodischen Kernkompetenzen.  
 
Angebot:  
 
Das Propädeutikum wird jedes Wintersemester angeboten und soll im Semester vor dem Verfassen der Bachelorarbeit wahrgenommen werden, in der Regel also im 5. Semester. 
 
Teilnahmebeschränkung:  
 
Maximal 10 Personen pro Semester. 
 
Ablauf:  
 
Als Leistungsnachweis erstellen die Studierenden zum Ende des 5. Fachsemesters ein kurzes Exposé zur geplanten Bachelorarbeit. Darüber hinaus besteht das Angebot, während des Propädeutikums unter Betreuung eine schriftliche Arbeit in Form eines kritischen Reviews zum Thema der geplanten Bachelorarbeit zu erstellen und dazu detaillierte Rückmeldung zu erhalten. Dieses Review kann teilweise als inhaltliche Grundlage und Einführung für den Theorieteil der Bachelorarbeit genutzt werden; es soll direkt auf die Abfassung der Bachelorarbeit vorbereiten. 
 
Während des Semesters finden 4 Treffen in der Kleingruppe statt. Diese werden durch umfangreiches Selbststudium während des Semesters ergänzt. 
1. Treffen (Woche 1 des Semesters): Übersicht über aktuelle Forschungsthemen und Methoden am BPCN; Vorstellung der Betreuer. 
2. Treffen (Woche 2 des Semesters): Festlegung der Themen, die jeder Teilnehmer erarbeiten wird. Verteilung der Grundliteratur. 
3. Treffen (Woche 3 des Semesters): Hilfestellung bei der Erarbeitung von Strategien zur Suche relevanter Literatur. Überblick über die Literatur und Planung der zukünftigen Arbeit. Klärung von Fragen zu Inhalt und Format der Arbeit. 
4. Treffen (letztes Drittel des Semesters): Besprechung eines bis dahin vorgelegten Entwurfs der schriftlichen Arbeit. Diese Sitzung sollte zu einem Zeitpunkt erfolgen, der eine rechtzeitige Einarbeitung etwaiger Änderungswünsche des Dozenten zulässt. 
 
Darüber hinaus müssen die Studierenden, wenn die Bachelorarbeit mit Hilfe einer der von der BPCN angewandten, anspruchsvollen Methode wie EEG, TMS oder fMRT geplant ist, sowohl die grundlegenden theoretischen als auch die notwendigen praktischen Kenntnisse über diese Methoden erhalten. Zu diesem Zweck sollen die Studierenden persönliche Treffen mit den relevanten Dozenten organisieren, um einen grundlegenden Einblick in die erforderlichen Techniken zu erhalten, indem sie laufende Experimente des BPCN besuchen sowie den Forschern bei grundlegenden notwendigen Analyseverfahren helfen. 
 
Anforderungen 
 
Die Anforderungen des Propädeutikums sind zweifältig im BPCN. Erstens, basierend auf aktuellen Forschungsarbeiten des BPCN, wird von den Studierenden eine theoretische Fragestellung schriftlich erarbeitet. Ziel ist die Erstellung eines kritischen Reviews. Dieses kritische Review soll sowohl der formalen als auch der inhaltlichen Vorbereitung der Bachelorarbeit dienen. Der Umfang der schriftlichen Arbeit ist mit den Dozenten abzustimmen; empfohlen wird ein Umfang von ungefähr 5-6 Seiten. Die Arbeit soll zum Ende des der Bachelorarbeit vorausgehenden Semesters in gedruckter Form und zusätzlich in elektronischer Form als PDF-Datei beim Betreuer eingereicht werden. Die Arbeit wird nicht benotet. Die Studierenden sollen allerdings differenzierte inhaltliche Rückmeldung erhalten. 
 
Zweitens, falls fMRT verwendet wird, müssen die Studierenden den regelmäßig angebotenen Sicherheitskurs des JUH für die Durchführung von Neuroimaging-Experimenten abschließen. Darüber hinaus werden in der Regel 3 praktische und 2 analytische Sitzungen von jedem Studierenden erwartet, um während des Semesters die Laboratorien des BPCN oder das Neuroimaging-Zentrum des JUH zu besuchen. 
 
Bachelorarbeit 
 
Die Durchführung der Bachelorarbeit erfolgt normalerweise im 6. Fachsemester. Die Themen der Bachelorarbeit werden mit der Betreuerin/dem Betreuer vereinbart und sollen bereits im Bachelor-Propädeutikum inhaltlich vorbereitet werden. In begründeten Einzelfällen können auch Studierende, die ihr Propädeutikum an einer anderen Abteilung absolviert haben, ihre Bachelorarbeit am BPCN durchführen. Vorrausetzung ist auch hier die rechtzeitige Erarbeitung eines Exposés. 
 
Themen 
 
Der BPCN bietet die Betreuung von Bachelorarbeiten zu einer Reihe von Themen an. Die Themenliste findet man unter http://www.cogsci.uni-jena.de/courses.html . Gern können Sie auch mit eigenen Themenvorschlägen für das Propädeutikum an Mitarbeiter des Lehrstuhls oder auch den Lehrstuhlinhaber selbst herantreten. 
 
Research Colloquium 
 
Denjenigen Studierenden, die das Propädeutikum und die Bachelorarbeit an der BPCN absolvieren, wird der regelmäßige Besuch des Forschungskolloquiums “Cognitive Neurosciences” erwartet. Es wird ebenfalls erwartet, die eigene Arbeit im Forschungskolloquium vorzustellen. Richtlinien zur Abfassung einer empirischen Bachelorarbeit finden sich in einem gesonderten Dokument. Grundlage ist die Prüfungsordnung für den Studiengang Psychologie mit dem Abschluss Bachelor of Science. (http://www.unijena.de/data/unijena_/faculties/fsv/institut_psychologie/pdf/bsc_pruefungsordnung.pdf ). 

Prof. Dr. Gyula Kovács
Géza Gergely Ambrus, PhD
Catarina Amado, MSc
Charlotta Eick, MSc
Kathrin Wiese
 
The temporal context of face perception

Predictive processes in the brain

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Number processing in the brain

The hierarchy and parallelity of the visual face processing network

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The role of visual noise in perception 

BDNF and memory

Implicit learning in the brain
 
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